Geschichte

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!

Viel zu oft beschränkt sich Schule auf das Vermitteln von theoretischem Wissen. In einer sich beständig schneller ändernden Welt tritt Vorratswissen immer weiter zurück hinter die Kompetenz, zu wissen, wie man lernt, wie man sich Wissen selbst erarbeitet und kreativ für neue Herausforderungen nutzt. Dabei verschwinden die traditionellen Grenzen zwischen den Fächern – Interdisziplinarität ist gefordert.

Wir öffnen Schule, bieten am konkreten Beispiel einen neuen und tiefen ganzheitlichen Blick in die Vergangenheit und Gegenwart von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Dabei wollen wir die Neugier von Schülerinnen und Schülern ansprechen, sie selbst die Welt der oben genannten Bereiche erkunden lassen. Wir wollen auf Veränderungen aufmerksam machen und zu Perspektivwechseln ermuntern. Dies verlangt konsequenterweise auch das Arbeiten in Fächerverbünden (Geschichte, Sozialkunde, Politikwissenschaft) sowie fächerübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht. Und genau dieser neuen Sichtweise fühlen wir uns verpflichtet, um unsere Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, ihr Sachwissen und die daraus resultierenden Interdependenzen zu erkennen, zu beurteilen und entsprechend zu handeln.

Wir wollen unsere Schule öffnen, indem wir mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern zusammenarbeiten und von deren Wissen und Kompetenzen profitieren – und so zugleich das Leben in unsere Schule hereinholen. Gelingt uns dies, dann andern wir das Eingangsmotto im besten Sinne: In der Schule lernen wir das Leben – und leben das Lernen!

Text: Fachbereich Geschichte ( Schuljahr 2017/18)