{"id":2432,"date":"2010-06-18T23:34:37","date_gmt":"2010-06-18T21:34:37","guid":{"rendered":"http:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/?p=2432"},"modified":"2018-11-18T23:53:00","modified_gmt":"2018-11-18T22:53:00","slug":"schule-des-sehens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/","title":{"rendered":"Schule des Sehens"},"content":{"rendered":"<p>Zur Vorbereitung unserer Studienfahrt nach Griechenland besuchten wir am 22. M\u00e4rz 2010 einen Workshop im Institut f\u00fcr Klassische Arch\u00e4ologie, der von Frau Moede, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin betreut wurde. Sie hatte eine Powerpoint-Pr\u00e4sentation vorbereitet, k\u00fcrzte ihren Vortrag allerdings f\u00fcr uns an einigen Stellen und legte die Schwerpunkte folgenderma\u00dfen fest:<\/p>\n<p>1. Was ist klassische Arch\u00e4ologie?<br \/>\n2. Schule des Sehens anhand von Beispielen in Athen, namentlich<\/p>\n<ul>\n<li>die Agora<\/li>\n<li>die Akropolis<\/li>\n<\/ul>\n<p>3. Plastik \/ Skulptur<\/p>\n<p>Diese Punkte werde ich nun n\u00e4her erl\u00e4utern.<\/p>\n<h4>1. Was ist klassische Arch\u00e4ologie?<\/h4>\n<p>Im Zentrum der Aufmerksamkeit der klassischen Arch\u00e4ologen liegen Griechenland, das ehemalige R\u00f6mische Reich, Kleinasien und teilweise auch Nordafrika (\u00c4gypten), Spanien und einige Teile Mitteleuropas (Frankenreich, Germanien). Sie besch\u00e4ftigt sich mit einem Zeitraum von der pr\u00e4historischen Zeit bis ca. 500 n. Chr. (Untergang Roms). Den essentiellen Aspekt der Arch\u00e4ologie stellen die materiellen Hinterlassenschaften von Kulturen dar. Es gibt verschiedene Fachgebiete, zum Beispiel: Skulptur, Architektur, Plastiken, Keramik und M\u00fcnzen.<br \/>\nFrau Moede erz\u00e4hlt uns, dass gerade die M\u00fcnzen ein besonders gro\u00dfartiges Fundst\u00fcck f\u00fcr Arch\u00e4ologen sind, denn ihnen kann man vieles entnehmen, wie zum Beispiel Aussehen und Namen eines Kaisers, aber auch Pr\u00e4gezeichen zu einer bestimmten Zeit, weshalb M\u00fcnzen die zeitliche Einordnung enorm erleichtern.<\/p>\n<h4>2. Schule des Sehens anhand von Beispielen in Athen:<\/h4>\n<p>Was l\u00e4sst sich zun\u00e4chst allgemein am Grundriss der Stadt Athen feststellen? Es gibt eine breite Stadtmauer, eine Agora, eine Nekropole (Kerameikos, der Friedhof), und die h\u00f6her liegende Akropolis, die allesamt herausstechen. Frau Moede erkl\u00e4rt, dass sie uns hier zwar nur Athens Grundstruktur zeigt, dass wir jedoch von diesem Stadtplan f\u00fcr viele griechische St\u00e4dte ausgehen k\u00f6nnen, denn Athen galt als Musterstadt und viele eiferten ihrem Beispiel nach.<\/p>\n<h4>Die Agora von Athen (im 2. Jh. v. Chr.):<\/h4>\n<p>Am Grundriss der Agora erkennen wir einen zentralen, gro\u00dfen Festplatz, eine Stoa (\u00fcberdachter S\u00e4ulengang), ein Verwaltungsgeb\u00e4ude auf der Westseite und vier Eckpfeiler, die als Grenzsteine der Agora dienten. Die Grabungen im Bereich der Agora begannen erst im 19. Jahrhundert und an dieser Stelle erkl\u00e4rt Frau Moede uns auch, welche Schwierigkeiten sich den Arch\u00e4ologen manchmal in den Weg stellen. Denn nat\u00fcrlich kann man nicht einfach bewohnte H\u00e4user abrei\u00dfen und Grabungen vornehmen. Deshalb vermutet man noch viele tausend unentdeckte Sch\u00e4tze und Hinterlassenschaften an Stellen, die aufgrund von \u00dcberbauung schwer zug\u00e4nglich sind. Die Agora in Athen wird allerdings heute noch von Arch\u00e4ologen erkundet, unter anderem von der American School of Classical Studies. \u00dcber die Agora in Athen wissen wir aber vor allem auch eine Menge, weil ein griechischer Geschichtsschreiber namens Pausanias uns haargenau beschrieb, wie sie aussah und welche Geb\u00e4ude welcher Funktion dienten. Seine Beschreibung Griechenlands stellt \u00fcberhaupt eine der wichtigsten erhaltenen schriftlichen Quellen f\u00fcr Arch\u00e4ologen dar.<\/p>\n<p>Im Folgenden schauten wir uns die Grenzsteine genauer an, die die noch gut lesbare Inschrift \u1f45\u0221\u03bf\u0222 \u03b5\u1f30\u021d\u1f76 \u0132\u1fc6\u0222 \u1f00\u03b3\u03bf\u0221\u1fb6\u0222 \u2013 Ich bin die Grenze der Agora \u2013 tragen. Zutritt zur Agora, so erkl\u00e4rt uns Frau Moede, wurde allerdings nicht allen gew\u00e4hrt, zum Beispiel hatten Verr\u00e4ter am Staat und Deserteure sowie andere Verbrecher, keinen Zutritt. Dass die Agora auch eine wesentliche Handelsstelle Athens war, l\u00e4sst sich aufgrund der Fundst\u00fccke in diesem Bereich belegen: Man fand Ma\u00dfbecher, Ma\u00dftische und \u2013reliefs, mit denen man wohl die Ware gemessen hat, man nahm es schon damals sehr genau. Auch eine Losmaschine (Kleroterion) z. B. f\u00fcr die Auslosung der Richter und eine Klepsydra (ein Zeitmessger\u00e4t, das mit Wasser funktioniert)wurden dort gefunden, was vermuten l\u00e4sst, dass auf dem Platz der Agora auch oder Abstim-<br \/>\nmungen und Redeveranstaltungen verschiedener Art stattgefunden haben m\u00fcssen.<\/p>\n<h4>Die Akropolis:<\/h4>\n<p>Frau Moede zeigte uns zwei verschiedene Grundrisse der Akropolis, die etwas zeitversetzt waren. Auf dem einen befand sich ein Vorg\u00e4ngerbau des Parthenon-Tempels im Entstehungsstadium, auf dem anderen der Parthenon, wie wir ihn heute kennen. Sie weist uns darauf hin, dass sich Arch\u00e4ologen stets \u00fcber konkrete Zerst\u00f6rungsdaten von Geb\u00e4uden freuen; da man wei\u00df, dass w\u00e4hrend der Perserkriege die Akropolis weitgehend zerst\u00f6rt wurde, darf man also davon ausgehen, dass der Parthenon-Tempel nach 480 v. Chr., also nach den Perserkriegen, neu erbaut wurde. Auch andere Dinge, wie zum Beispiel die Ausrichtung der Propyl\u00e4en (Torbau) haben sich ver\u00e4ndert. Auf dem zweiten Grundriss und auch anderen (aktuellen) Bildern erkannten wir den Parthenon, das Erychtheion, den Nike-Tempel und die Propyl\u00e4en sowie einige Schatzh\u00e4user. Wir kl\u00e4rten ebenfalls die Funktionen der einzelnen Geb\u00e4ude, die ich hier allerdings nicht n\u00e4her erl\u00e4utern werde, da dazu noch Referate in Griechenland folgen werden.<\/p>\n<h4>3. Plastik \/ Skulptur:<\/h4>\n<p>Frau Moede legte einen Schwerpunkt besonders auf Plastiken und Skulpturen, da an ihnen zeitliche Einordnung recht leicht f\u00e4llt, und sie auch bei unserer Griechenlandreise eine ganz wesentliche Rolle spielen werden. F\u00fcr alle, die den Unterschied zwischen Plastiken und Skulpturen nicht ganz verstanden haben (dieser Punkt ging etwas unter): Plastiken (\u03c0\u021c\u03b1\u0131\u0132\u021a\u021b\u1f74 \u0132\u03ad\u03c7\u021e\u03b7 = formende (\u201ebildende\u201c) Kunst) werden aus Material geformt. Typische Materialien sind Ton (siehe auch Terrakotta und Keramik), Bronze und Wachs. Salopp gesagt ist also alles, wo etwas \u201erangepappt\u201c oder in eine Form gegossen wird, eine Plastik.<br \/>\nEine Skulptur hingegen leitet sich vom lateinischen Wort sculpere (= schneiden) ab und geh\u00f6rt ebenso wie die Plastik der Gattung der Bildhauerei an, besteht aber meist aus festerem Material (Stein, Marmor, Holz) und wird aus einem gro\u00dfen St\u00fcck geschnitzt oder gemei\u00dfelt. Das hei\u00dft also, bei der Skulptur entsteht die Form durch Wegnahme von Material, bei der Plastik durch Addition von Material.<\/p>\n<p>Wir haben die wichtigsten Epochen der Bildhauerei und ihre Merkmale kurz umrissen:<\/p>\n<ul>\n<li>Geometrische Epoche (1100 bis 650 v. Chr.)<\/li>\n<li>Archaische Epoche (650 bis 480 v. Chr.)<\/li>\n<li>Klassische Epoche (ca. 480 bis 330 v. Chr.)<\/li>\n<li>Hellenistische Epoche (330 bis 27 v. Chr.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der <strong>Geometrische<\/strong>n <strong>Epoche<\/strong> entstanden die ersten Darstellungen von Menschen und Tieren auf Kera-miken, sowie kleine Reliefs und kleine Plastiken. Ihre K\u00f6rper bestanden aus geometrischen Formen, zumeist Dreiecken und Kreisen, und lie\u00dfen sich nicht durch besondere Merkmale unterscheiden. Soldaten erkannte man beispielsweise an einem kreisf\u00f6rmigen Schild, der ihnen gegeben wurde. Vieles glich der \u00e4gyptischen Darstellung von Menschen, da auch hier nur im Profil gearbeitet wurde und die K\u00f6rperhaltung im Grunde stets die gleiche war, ob liegend oder stehend. Frau Moede erkl\u00e4rte uns, dass der Schwerpunkt der Geometrischen Zeit eben auf den Formen und Mustern lag und nicht auf einer haargenauen Darstellung von Personen.<\/p>\n<p>Die <strong>Archaische Epoche<\/strong> zeigt schon eine deutlich differenziertere Darstellung von Menschen. Zwar wirkt die K\u00f6rperhaltung immer noch sehr statisch und streng (oft h\u00e4ngen die Arme gerade herunter, mit eng am Schenkel liegenden Handfl\u00e4chen, und ein Fu\u00df wird vor den anderen gesetzt, ohne dass sich das Bein ergonomisch an die Bewegung anpasst), jedoch werden nun Details vor allem in Gesicht und Haar sowie Muskeln deutlicher hervorgehoben. Besonders die Z\u00f6pfe, die perlenartig wirken, und die feingezeichneten Augen stechen hervor. Insgesamt wirkt die Darstellung sehr ornamenthaft und die K\u00f6rperteile werden einzeln, nicht als gro\u00dfes Ganzes hervorgehoben. Wenn eine Statue nicht stand oder diesen Schritt ausf\u00fchrte, so sa\u00df sie oder wurde nach dem sogenannten Knie-Lauf-Schema in Bewegung gesetzt. Diese Pose sollte schnelle Bewegung darstellen, und zeigt eine Figur die auf einem Bein steht und das andere fast rechtwinklig nach hinten abknickt, als w\u00fcrde sie rennen. Dieses Knie-Lauf-Schema ist ein besonderes Merkmal der Archaik.<\/p>\n<p>Frau Moede erz\u00e4hlte uns, dass Arch\u00e4ologen oft scherzhaft \u201eLockenz\u00e4hler\u201c genannt werden, weil sie sich nat\u00fcrlich entsprechend auf solche Details wie die Haare konzentrieren, um Darstellungen von Personen zeitlich einordnen und vergleichen zu k\u00f6nnen. Sie zeigte uns zwei B\u00fcsten des Perikles (wir wissen, dass er es sein muss, weil bei einer praktischerweise die Inschrift zu entziffern ist) und lie\u00df sie uns vergleichen. Dabei stellten wir fest, dass durch die Augenl\u00f6cher seines Helmes sein Haupt-haar zu erkennen ist. Frau Moede stellte dazu zwei Thesen in den Raum; entweder Perikles war tats\u00e4chlich ein \u201eZwiebelkopf\u201c, wie ihm nachgesagt wird, oder aber es lie\u00df sich anders nicht konstruieren, da es schwierig ist, das Material unterm Helm von au\u00dfen auszuh\u00f6hlen. Manchmal, so Frau Moede, sei es wichtig, nicht st\u00e4ndig die Dinge bis aufs haarstr\u00e4ubendste Detail zu analysieren und interpretieren, sondern die Dinge pragmatisch zu betrachten, vor allem in der Arch\u00e4ologie sei zu viel Interpretation ab und zu irref\u00fchrend.<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfplastik, die in der Archaischen Zeit ihren Anfang hatte, gewann in der <strong>Klassische<\/strong>n<strong> Zeit<\/strong> nun an Bedeutung und Beliebtheit. In Tempeln oder Gr\u00e4bern gab es als Beigabe oft Statuen, die Attribute trugen und oft zentrale Bedeutung im Raum einnahmen. Viele waren \u00fcberlebensgro\u00df. In der Klassischen Zeit nahmen diese Statuen nun immer mehr Raum ein, sie<br \/>\nwirkten weniger statisch, sondern bewegter, entspannter und dementsprechend auch realer. In dieser Epoche wurde Bewegung nun nicht mehr durch das Knie-Lauf-Schema dargestellt, sondern anhand der organischen Beziehung der Kleidung zum K\u00f6rper. Das Gewand, das die Figur trug, warf nun anmutige Falten, wie vom Wind bewegt und schmiegte sich so um den K\u00f6rper. Um dies darzustellen, reichten gezeichnete Linien nicht mehr aus; der K\u00fcnstler musste mit anderem Werkzeug und mehr in die Tiefe arbeiten.<\/p>\n<p>Wirkten die Skulpturen und Plastiken der Klassischen Epoche schon sehr real, so fand die realistische Darstellung in der griechischen Bildhauerei zur <strong>Zeit des Hellenismus<\/strong> ihren absoluten H\u00f6hepunkt. Die Skulpturen beschr\u00e4nkten sich nicht nur mehr auf die Darstellung einer Person oder eines Tieres, sondern wurden nun ganze Gruppen gezeigt, die viel Raum einnahmen. Ganze Mythen und Geschichten wurden in Bildhauerei verarbeitet. Weder der Dimensionalit\u00e4t noch der prunkvollen Ausstattung von Attributen wurden Grenzen gesetzt.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend schauten wir uns noch weitere Bilder von Skulpturen und Plastiken an, und verglichen die einzelnen Merkmale der Epochen. Dabei erkl\u00e4rt uns Frau Moede das arch\u00e4ologische Sehen bzw. Betrachten eines Kunstwerkes. Man schaut sich zun\u00e4chst das Gesamtbild an und beurteilt es, und geht danach erst auf die Details ein. Auf diese Weise verliert man sich<br \/>\nnicht in Kleinigkeiten, ehe man wei\u00df, womit genau man es zu tun hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Text: Lotte Barthelmes, 2. Semester (Schuljahr 2009\/10) <\/em><br \/>\n<em>Fotos: Frau Dr. Weber (Schuljahr 2009\/10)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Vorbereitung unserer Studienfahrt nach Griechenland besuchten wir am 22. M\u00e4rz 2010 einen Workshop im Institut f\u00fcr Klassische Arch\u00e4ologie. <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,31],"tags":[65,86,92,79],"class_list":["post-2432","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fahrten","category-geschichte","tag-fahrten","tag-griechenland","tag-griechenland-2010","tag-studienfahrt"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Schule des Sehens - Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Schule des Sehens - Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Goethe-Gymnasium\/109376575754402\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-06-18T21:34:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-11-18T22:53:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/goethe-front-light.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"600\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"BWeber\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"BWeber\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"BWeber\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/657649ee416ae4c87decf9eca214731b\"},\"headline\":\"Schule des Sehens\",\"datePublished\":\"2010-06-18T21:34:37+00:00\",\"dateModified\":\"2018-11-18T22:53:00+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/\"},\"wordCount\":1674,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#organization\"},\"keywords\":[\"Fahrten\",\"Griechenland\",\"Griechenland 2010\",\"Studienfahrt\"],\"articleSection\":[\"Fahrten\",\"Geschichte\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/\",\"name\":\"Schule des Sehens - Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-06-18T21:34:37+00:00\",\"dateModified\":\"2018-11-18T22:53:00+00:00\",\"description\":\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/2010\\\/06\\\/18\\\/schule-des-sehens\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Schule des Sehens\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/\",\"name\":\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#organization\",\"name\":\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\",\"url\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/04\\\/goethe-logo_hoch.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/04\\\/goethe-logo_hoch.png\",\"width\":755,\"height\":514,\"caption\":\"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/pages\\\/Goethe-Gymnasium\\\/109376575754402\",\"https:\\\/\\\/www.youtube.com\\\/channel\\\/UCMKuMVF9h_YkS3zmEp7SnzQ\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/657649ee416ae4c87decf9eca214731b\",\"name\":\"BWeber\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/02bebd62837a35b7591c929f78cee097518003bae0426a33e45c214fc8bd37fb?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/02bebd62837a35b7591c929f78cee097518003bae0426a33e45c214fc8bd37fb?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/02bebd62837a35b7591c929f78cee097518003bae0426a33e45c214fc8bd37fb?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"BWeber\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/goethe-gymnasium.berlin\\\/index.php\\\/author\\\/bweber\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Schule des Sehens - Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","description":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Schule des Sehens - Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","og_description":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","og_url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/","og_site_name":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Goethe-Gymnasium\/109376575754402","article_published_time":"2010-06-18T21:34:37+00:00","article_modified_time":"2018-11-18T22:53:00+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":600,"url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/goethe-front-light.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"BWeber","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"BWeber","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/"},"author":{"name":"BWeber","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#\/schema\/person\/657649ee416ae4c87decf9eca214731b"},"headline":"Schule des Sehens","datePublished":"2010-06-18T21:34:37+00:00","dateModified":"2018-11-18T22:53:00+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/"},"wordCount":1674,"publisher":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#organization"},"keywords":["Fahrten","Griechenland","Griechenland 2010","Studienfahrt"],"articleSection":["Fahrten","Geschichte"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/","url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/","name":"Schule des Sehens - Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","isPartOf":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#website"},"datePublished":"2010-06-18T21:34:37+00:00","dateModified":"2018-11-18T22:53:00+00:00","description":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2010\/06\/18\/schule-des-sehens\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Schule des Sehens"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#website","url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/","name":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#organization","name":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf","url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/goethe-logo_hoch.png","contentUrl":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/goethe-logo_hoch.png","width":755,"height":514,"caption":"Goethe-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf"},"image":{"@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Goethe-Gymnasium\/109376575754402","https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCMKuMVF9h_YkS3zmEp7SnzQ"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/#\/schema\/person\/657649ee416ae4c87decf9eca214731b","name":"BWeber","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/02bebd62837a35b7591c929f78cee097518003bae0426a33e45c214fc8bd37fb?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/02bebd62837a35b7591c929f78cee097518003bae0426a33e45c214fc8bd37fb?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/02bebd62837a35b7591c929f78cee097518003bae0426a33e45c214fc8bd37fb?s=96&d=mm&r=g","caption":"BWeber"},"url":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/author\/bweber\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2432"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2432\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2433,"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2432\/revisions\/2433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}