{"id":2394,"date":"2015-06-18T12:47:47","date_gmt":"2015-06-18T10:47:47","guid":{"rendered":"http:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/?p=2394"},"modified":"2018-11-18T20:08:19","modified_gmt":"2018-11-18T19:08:19","slug":"griechenland2015-chronik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goethe-gymnasium.berlin\/index.php\/2015\/06\/18\/griechenland2015-chronik\/","title":{"rendered":"Atemberaubende Ausblicke und antike Ausgrabungen"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Die ausf\u00fchrliche Chronik der Griechenlandfahrt 2015<\/h3>\n<p>Am Montag, den 13. April 2015, um 9:55 startete die lang ersehnte, zweiw\u00f6chige Studienfahrt nach Griechenland. Die Vorbereitungen, die in Form von Referaten \u00fcber antike St\u00e4tten, geschichtliche Hintergr\u00fcnde, Religion bis hin zur aktuellen politischen Situation reichten und schon Anfang des Jahres begonnen hatten, steigerten die Vorfreude der beiden fahrenden Alt-Griechisch-Leistungskurse und einiger Grundkurssch\u00fcler enorm.<\/p>\n<h4>In der Hauptstadt Athen<\/h4>\n<p>Drei Stunden sp\u00e4ter landeten wir auf dem Flughafen E. Venizelos in der N\u00e4he <strong>Athen<\/strong>s, wo uns gutes Wetter begr\u00fc\u00dfte. Vom Bus aus konnten wir einen ersten Eindruck von der griechische Landschaft gewinnen. Unser Hotel war zentral nahe der <em>Akropolis<\/em>, der <em>Agora<\/em> und Pl\u00e4tzen des \u00f6ffentlichen Lebens gelegen, die wir bei einem ersten Spaziergang nach der Ankunft sichteten. Dabei sahen wir die sonnenbeschienene Stadt Athen von oben, w\u00e4hrend wir die Wege zur &#8222;hohen Stadt&#8220; (altgriech. <em>akro-polis<\/em>) entlang gingen. Die gewonnenen Eindr\u00fccke motivierten uns, den Spaziergang zu verl\u00e4ngern, sodass wir uns auch den <em>Zeustempel<\/em>, das <em>Panathen\u00e4en-Stadion<\/em>, in dem 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden, und das <em>Parlamentsgeb\u00e4ude am Syntagma-Platz<\/em> im Vor\u00fcbergehen &#8222;mitnahmen&#8220;. Zur\u00fcck im Hotel genossen wir abends den sternenreichen Himmel von der Dachterrasse aus.<\/p>\n<p>Der zweite Tag begann mit der Besichtigung der wohl bekanntesten griechischen Stadtfestung &#8211; der <strong>Akropolis von Athen<\/strong>. W\u00e4hrend der Reise f\u00fchrten wir Sch\u00fcler selbst unsere Reisegruppe durch die St\u00e4tten, die wir besichtigen; wir nutzten nie eine F\u00fchrung von au\u00dfen. Mit gut vorbereiteter F\u00fchrung gingen wir auf die Architektur und Geschichte der Geb\u00e4ude ein und sahen den <em>Parthenon<\/em>, der der Stadtg\u00f6ttin Athene geweiht war und als architektonisches Meisterwerk voller mathematischer Proportionen gilt, den Niketempel, der die G\u00f6ttin des Sieges ehrt, das <em>Dionysostheater<\/em> am Fu\u00df der Akropolis, in dem damals Festspiele der antiken Theaterkultur aufgef\u00fchrt wurden, und weitere Geb\u00e4ude, bevor wir durch das Akropolis-Museum gef\u00fchrt wurden.<br \/>\nUnter gleichbleibend guter Moderation wurden uns Beispiele griechischer Statuen und Friese in dem 2009 er\u00f6ffneten Neubau des <strong>Akropolis-Museum<\/strong>s gezeigt. Durch die Vorbereitungen waren wir Sch\u00fcler eng mit der bildenden Kunst vertraut und konnten uns nun vor Ort ein Bild dazu machen. Im oberen Stockwerk konnten wir Nachbildungen des gut erhaltenen Frieses betrachten, der sich \u00fcber den S\u00e4ulen rund um die Cella des Parthenon zog und dessen Originalteile sich bis heute im Britischen Museum in London befinden.<\/p>\n<p>Nachmittags ging es auf den nahe gelegenen Friedhof im <em>Kerameikos<\/em>-Viertel. Dort sahen wir, wo die antike Stadtmauer verlief und athenische Gr\u00e4ber lagen.<\/p>\n<p>Am dritten Tag in Athen besuchten wir das <strong>Nationalmuseum<\/strong>. In ihm befanden sich Ausgrabungsst\u00fccke von allen Orten, die wir im Verlauf unserer Fahrt noch besuchten sollten. Gegenseitig f\u00fchrten wir uns mit kleinen Referaten durch das Museum und fotografierten Ausstellungsst\u00fccke, auf die wir sp\u00e4ter an Orten wie Santorin, Mykene, Olympia und Sparta wieder Bezug nahmen.<br \/>\nAm Nachmittag gingen wir zur weitl\u00e4ufigen <strong>Agora<\/strong>, dem Schauplatz des \u00f6ffentlichen Lebens, der als Marktplatz, als Versammlungsort und als Platz f\u00fcr \u00f6ffentliche Spiele diente. Wir erliefen uns auf ihr den <em>Hephaistos-Tempel<\/em>, die \u00dcberreste der r\u00f6mischen Gerichtsgeb\u00e4ude, das Gef\u00e4ngnis des Sokrates und das <em>Agora-Museum<\/em>. Au\u00dferdem erkundeten wir die H\u00fcgel und Versammlungsorte <em>Pnyx und Areopag<\/em>, ebenfalls wichtige St\u00e4tten der attischen Demokratie.<\/p>\n<h4>Auf der Kykladeninsel Santorin<\/h4>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage verbrachten wir auf <strong>Santorin<\/strong>, einer der s\u00fcdlichen Kykladen-Inseln. Die vor allem f\u00fcr seine Geologie und Flora bekannte Vulkansteininsel zeichnet sich durch eine 150-350 m hohe Steilk\u00fcste aus, die einzigartige, verschiedenfarbige Gesteinsschichten aufweist. An der Steilk\u00fcste entlang unternahmen wir eine gro\u00dfe Wanderung mit atemberaubenden Aussichten und vielen Einblicken in die kleinen D\u00f6rfer.<\/p>\n<p>Im <em>Pr\u00e4historischen Museum<\/em> erhielten wir weitere Einblicke in die Kykladen-Kunst, die bis in die Bronzezeit zur\u00fcckreicht (5000 v. Chr.). Au\u00dferdem besichtigten wir die Ausgrabungsst\u00e4tte<strong> Akrotiri<\/strong>, eine Kykladen-Stadt, die, durch einen Vulkanausbruch versch\u00fcttet und konserviert, von allen Ausgrabungsst\u00e4tten am besten erhalten ist. W\u00e4hrend man durch die 5000 Jahre alten Geb\u00e4ude schlenderte, bekam man einen lebhaften Einblick in die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Bronzezeit.<\/p>\n<h4>Von Distomo nach Delphi<\/h4>\n<p>Die \u00dcbernachtung in Athen war nur kurz. Bereits um 7.45 Uhr des 19. April, an dem unsere zweite Griechenlandwoche begann, brachen wir mit dem Bus nach Delphi auf. Auf dem Weg hielten wir an der Gedenkst\u00e4tte von <strong>Distomo<\/strong>. Dort hatten am 10. Juni 1944 Angeh\u00f6rige der SS im Zuge einer \u201eVergeltungsaktion\u201c 218 unschuldige Dorfbewohner get\u00f6tet. Unter den Opfern waren vor allem alte Menschen, Frauen und Kinder. In den 1980ern wurde in Gedenken an die Verstorbenen ein Mahnmal errichtet, zu dem unter anderem Gedenktafeln mit den Namen der Opfer und ein Beinhaus mit deren sterblichen \u00dcberresten geh\u00f6rt.<br \/>\nNach einer weiteren kurzen Fahrt mit dem Bus erreichten wir <strong>Hosios Lukas<\/strong>, ein byzantinisches Kloster. Dort h\u00f6rten wir uns einen Vortrag eines Sch\u00fclers an, der uns Aufschluss \u00fcber die Bauhistorie und Architektur bot. Nach einer kleinen Mittagspause ging es weiter nach <strong>Delphi<\/strong>.<br \/>\nDas moderne Delphi (Kastri) ist etwa 700m hoch gelegen und nicht besonders gro\u00df. Nach dem \u00fcblichen Besichtigen des Hotels und dem Abstellen der Koffer hatten wir ein wenig Zeit, den Ort zu erkunden. Es folgten einige Diskussionen \u00fcber die Zul\u00e4nglichkeit von Dill am Tsatsiki, bevor wir uns zu einer fakultativen Wanderung zur Spitze des Berges, an dessen Hang Delphi liegt, im Hotel einfanden. Die Wanderung war recht anspruchsvoll, da der Weg einige Schwierigkeiten mit sich brachte und auch das Wetter nur bedingt mitspielte. Dennoch hatten wir gro\u00dfen Spa\u00df und eine sch\u00f6ne Aussicht auf das Tal.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen waren wir die Ersten in der arch\u00e4ologischen Ausgrabungsst\u00e4tte des antiken <em>Orakel<\/em>s <em>des Apoll<\/em> und konnten die Ruhe genie\u00dfen, bevor es gegen 9.30 Uhr durch die Ankunft zahlreicher Busse voll wurde. Auch das <em>Heiligtum der Athena Pronaia<\/em> und das <em>Museum von Delphi<\/em> war Bestandteil unserer Besichtigung. Es war sehr interessant, den Ort und das Orakel zu sehen, von welchem man von Beginn des Griechischunterrichts an immer wieder geh\u00f6rt hatte. Am Nachmittag machten wir uns wieder auf, um mit dem Bus nach Olympia zu fahren.<br \/>\nDa wir erst gegen Mittag losgefahren waren, kamen wir auch erst am Abend im Hotel an. Jedoch handelte es sich um das einzige Hotel, das seinen G\u00e4sten Abendessen bereitete, weswegen wir uns nicht erst noch auf die Suche nach Restaurants machen mussten. Auf der Speisekarte stand ein Salat, ein Nudelauflauf, H\u00e4hnchen mit Gem\u00fcse und Reis und eine Art \u201eG\u00f6tterspeise\u201c. Sp\u00e4ter stand es uns frei, den Ort bis zur Nachtruhe noch etwas auf eigene Faust zu erkunden.<\/p>\n<h4>Rund um die Peloponnes<\/h4>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag spazierten wir, kurz nachdem wir, wie so oft, gegen 7.00 Uhr gefr\u00fchst\u00fcckt und unsere Koffer wieder im Bus verstaut hatten, zur Grabungsst\u00e4tte des antiken <strong>Olympia<\/strong>, der Geburtsst\u00e4tte der so bekannten Olympischen Spiele. Auch hier wurden uns die einzelnen Geb\u00e4ude und Zusammenh\u00e4nge durch Vortr\u00e4ge von Sch\u00fclern vor Augen gef\u00fchrt, die im dortigen Museum fortgef\u00fchrt wurden, wo wir uns \u2013 wie bereits in Delphi \u2013 durch die Ausstellungsst\u00fccke ein noch besseres Bild von den vielen Weihgeschenken etc. machen konnten.<\/p>\n<p>Nach der Mittagspause ging es auf die \u00fcberaus bergige und serpentinenlastige Busfahrt nach <strong>Sparta<\/strong>. Wie bereits am Vortag kamen wir erst abends dort an und wurden direkt in die Freizeit entlassen, die viele erneut dazu nutzten, sich die Hotelgegend etwas n\u00e4her anzuschauen.<\/p>\n<p>Nach einem eher spartanischen Fr\u00fchst\u00fcck brachten wir am n\u00e4chsten Morgen die Koffer wie in den letzten Tagen zum Bus, stiegen aber diesmal auch selbst gleich mit ein, da es noch ein kleines St\u00fcck bis zu unserem heutigen Ziel \u2013 <strong>Mistras<\/strong> \u2013 war. Jede unserer zwei Gruppen bekam eine exklusive Tour mit Suchaufgaben, die von einem Sch\u00fclerteam ausgearbeitet worden waren und bei der die Besonderheiten der Architektur und historische Zusammenh\u00e4nge erl\u00e4utert wurden. Gemeinsam liefen wir durch ganz Mistras bis zur obersten Festung, von der aus wir einen hervorragenden Ausblick \u00fcber das <em>Eurotas-Tal und Sparta<\/em> genie\u00dfen konnten.<br \/>\nSchon sa\u00dfen wir wieder im Bus auf unserem Weg zu unserer letzten Station der Peloponnes-Rundfahrt nach <strong>Tolo<\/strong>. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer und gingen danach alle gemeinsam zum Strand, der nur wenige hundert Meter von unserem Hotel entfernt lag. Etwa die H\u00e4lfte von uns wagte sich ins Wasser, die anderen genossen die Sonne und sahen vom Strand aus zu \u2013 es war n\u00e4mlich eher frisch &#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir zun\u00e4chst zum <strong>Heraion<\/strong>, dem <em>Heraheiligtum<\/em> <strong>von Argos<\/strong>, von wo aus wir eine mehrst\u00fcndige Wanderung bis zur Ausgrabungsst\u00e4tte von <strong>Mykene<\/strong> starteten. Unsere Route ging \u00fcber einige kleinere Ortschaften, sodass wir unterwegs Eindr\u00fccke des dortigen Landlebens gewinnen konnten. Wir bedienten uns an Zitronenb\u00e4umen, die an zahlreichen Wegeskreuzungen wuchsen, und fanden auch einige Minzestr\u00e4ucher, sodass wir uns bei einer kleinen Verschnaufpause auf halbem Weg eigene Erfrischungsgetr\u00e4nke mit unserem Wasser mischen konnten.<br \/>\n\u00dcber die Ausgrabungen h\u00f6rten wir nach vierst\u00fcndiger Wanderung und kurzer Pause ein Referat und besichtigten den Gro\u00dfteil der gesamten Ausgrabungsst\u00e4tte, darunter das <em>Schatzhaus des Atreus<\/em> und das ber\u00fchmte <em>L\u00f6wentor<\/em>. Mykene selbst war eine der bedeutendsten Ortschaften der griechischen Antike und galt zum einen aufgrund seiner nahezu perfekten Lage am Berg, zum anderen auch aufgrund der m\u00e4chtigen, mehre Meter hohen &#8222;<em>Kyklopenmauer<\/em>&#8220; aus riesigen Steinbl\u00f6cken als uneinnehmbar und war lange Zeit ein bedeutendes Machtzentrum.<br \/>\nGegen Nachmittag traten wir den R\u00fcckweg mit dem Reisebus an und hatten am Abend noch einmal die Gelegenheit, einen erfrischenden Badeausflug zum Meer zu machen. Unsere Abendgestaltung war uns freigestellt. Daher teilten wir uns in Gruppen zum Souvlaki-Essen oder zu Restaurantbesuchen auf und gestalteten unser Abendprogramm unterschiedlich.<\/p>\n<p>Unser letzter Tag in der <strong>Argolis<\/strong> begann mit einer Busfahrt nach <strong>Epidauros<\/strong>, wo wir um 8:30 Uhr in der Fr\u00fche ankamen und zwei Referate h\u00f6rten. Auch hier waren wir zu unserem eigenen Vorteil die ersten Besucher vor Ort, sodass wir nahezu ungest\u00f6rt mit den Referaten beginnen konnten. Das erste Referat handelte vom ber\u00fchmten <em>Theater<\/em> von Epidauros, wo einige unserer Kurssch\u00fcler in der Mitte der Orchestra Gedichte und die ersten zehn Verse des Pro\u00f6miums der Odyssee zum Besten gaben und andere Ger\u00e4uschexperimente f\u00fcr die auf den R\u00e4ngen sitzenden Mitsch\u00fcler durchf\u00fchrten. Das zweite Referat handelte vom dortigen <em>Asklepiosheiligtum<\/em> mit einem umfassenden Gesamt\u00fcberblick \u00fcber die Ausgrabungsst\u00e4tte. Nachdem die Referenten ihre Vortr\u00e4ge und wir im Anschluss unsere Besichtigung abgeschlossen hatten, leisteten wir in den Kursgruppen bei einer Mittagspause noch ein wenig \u00dcbersetzungsarbeit, bis wir uns wieder auf den Weg zum Reisebus machten.<br \/>\nVon Epidauros aus ging unsere Fahrt schlie\u00dflich noch weiter zur Hafenstadt <strong>Nafplio<\/strong>, wo wir zun\u00e4chst nach unserer Ankunft ein Referat \u00fcber die Geschichte der venezianischen Handelsstadt h\u00f6rten und dann in kleinen Gruppen eine eigenst\u00e4ndige Besichtigung der Stadt einschlie\u00dflich Mittagessen vornehmen durften. Am sp\u00e4teren Nachmittag starteten wir dann die Besichtigung der<em> Festung Palamidi<\/em> von Nafplio, deren Erklimmen bei strahlender Sonne \u00fcber die rund 900 Stufen uns nach dieser langen Fahrt doch ein wenig Kraft abverlangte.<br \/>\nVon dort aus hatten wir jedoch einen wundersch\u00f6nen Ausblick \u00fcber die idyllische Hafenstadt und nach einem weiteren Referat \u00fcber die Festung war uns die Erkundung der Festung auf eigene Faust freigestellt. Mit dem wunderbaren Panoramablick auf Meer, Berge und die kleine Hafenstadt verabschiedeten wir uns beim Abstieg von Nafplio und traten unseren R\u00fcckweg zur\u00fcck nach Tolo an, wo wir unsere letzte Nacht im Hotel Phaistos verbrachten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir wieder sehr fr\u00fch aufstehen, da wir noch eine lange letzte Reise mit dem Bus bis zur endg\u00fcltigen Heimkehr nach Berlin anzutreten hatten. Wir fuhren anderthalb Stunden bis zum antiken<strong> Korinth<\/strong>, wo wir die Ausgrabungsst\u00e4tte besuchten und anschlie\u00dfend auch den Berg <em>Akrokorinth<\/em> erklommen, von wo aus wir wieder eine erstklassige Aussicht genie\u00dfen konnten. Wir blickten auf den <em>Isthmos von Korinth<\/em>, eine Landenge mit einem 80 Meter tiefen Kanal, der die Peloponnes vom griechischen Festland trennt, und auf die \u00c4g\u00e4is sowie den korinthischen Golf.<\/p>\n<h4>Die Heimkehr<\/h4>\n<p>Nach dieser letzten Exkursion und Wanderung traten wir dann schlie\u00dflich das restliche St\u00fcck unserer Busfahrt an und kehrten am Abend in unser altbekanntes Hotel Evripides in Athen zur\u00fcck, wo wir nach einem gemeinsamen Abschiedsessen in einer griechischen Taverne unsere letzte Nacht in Griechenland vor unserer Abreise verbrachten. Am n\u00e4chsten Morgen standen wir um 5:30 Uhr auf, um unsere verbleibenden Sachen schnell zu packen und ein kurzes Fr\u00fchst\u00fcck zu uns zu nehmen und fuhren mit dem Bustransfer zum Flughafen E. Venizelos zur\u00fcck. Unseren schwersten Abschied mussten wir von unserem freundlichen Busfahrer Theodor nehmen, der uns zuverl\u00e4ssig ohne jegliche Versp\u00e4tung an jeden Ort gebracht hatte und den wir alle sehr ins Herz geschlossen hatten.<\/p>\n<p>Um 11:00 Uhr flogen wir dann zur\u00fcck nach Berlin, nach 14 Tagen voller Erlebnisse und vielen unvergesslichen Bildern. In den zwei Wochen waren wir fast durch ganz Griechenland gefahren, haben alle durch die einzelnen Referate, Museumsbesuche und Besichtigungen der Ausgrabungsst\u00e4tten eine Menge gelernt und sind als Jahrgangsgruppe ein gutes St\u00fcck zusammengewachsen.<\/p>\n<p>Zahlreiche Fotos zeugen von unseren wundersch\u00f6nen gemeinsamen Erlebnissen und auf der Exkursion gewonnenen Eindr\u00fccken, sodass wir r\u00fcckblickend jedem Sch\u00fcler die Studienfahrt nach Griechenland nur w\u00e4rmstens empfehlen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Text: Yannick Hinrichs, Luis Sattelmayer, Johanna Gosten, Frederik Z\u00e4hres, alle LK Griechisch, 2. Semester (Schuljahr 2014\/15)<br \/>\nZeichnung: Olessja Michler, GK Griechisch, 2. Sem. (Schuljahr 2014\/15)<br \/>\nFotos: Frau Dr. Weber (Schuljahr 2014\/15)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag, den 13. 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